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In Afrika mit dem Bundespräsidenten

Renate Lammerding (PSG) und Saskia Scholten (DPSG) begleiteten des Bundespräsidenten im Februar 2008 bei seinem Staatsbesuch in Ugranda und Ruanda.

Renate Lammerding (PSG) und Saskia Scholten (DPSG) begleiteten des Bundespräsidenten im Februar 2008 bei seinem Staatsbesuch in Ugranda und Ruanda.

Beim Zeltlager in Schloss Bellevue zum hundertjährigen Jubiläum der Pfadfinder im September letzten Jahres kündigte Bundespräsident Horst Köhler an, Pfadfinder mit auf seinen nächsten Staatsbesuch in Afrika nehmen zu wollen. In dem Augenblick rechnete keiner damit, dass er dies in die Tat umsetzen würde. Politiker versprechen viel. Aber nicht so unser Bundespräsident. Im Dezember kam die Anfrage und vier Wochen vor der Reise hielten wir die offizielle Einladung vom Bundespräsidialamt in den Händen.

Renate:
"Ich bin seit letztem Jahr im Arbeitskreis Ruanda der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) aktiv. Dass ausgerechnet ich nun ausgewählt worden bin, den deutschen Bundespräsidenten auf seinem Staatsbesuch begleiten zu dürfen, freut mich sehr. Ich bin gespannt, wie so eine Reise abläuft und insbesondere freue ich mich darauf, Afrika zu entdecken, da ich noch nie dort war. Außerdem kann ich es kaum erwarten, unseren Partnerverband, die AGR, vor Ort zu treffen."
 Saskia:
"In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bin ich besonders in der Partnerschaft mit Ruanda engagiert und nach meinem Abitur habe ich fünf Monate im Rahmen der Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda als Englischlehrerin in Ruanda gelebt. Seitdem war ich nicht mehr dort und niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ich ausgerechnet mit unserem Bundespräsidenten zurückkehren würde."

Eins vorab, schief gehen konnte auf dieser Reise nichts, zumindest nichts, was uns anbelangte, dafür sorgte das Protokoll. Unsere einzige Verantwortung lag darin, zur richtigen Zeit am richtigen Auto zu sein. In der Realität war selbst dies nicht von Nöten, da uns das entsprechende Auto immer noch einmal angewiesen wurde. Zutiefst beeindruckt von der Organisation, möchten wir von dieser Reise in Anlehnung an das Protokoll berichten.

Sonntag, 03. Februar 2008
Früh morgens machten wir uns auf den Weg Richtung Tegel militärischer Teil, den Ort, den die meisten nur aus dem Fernseher von Staatsbesuchen kennen. Ganz Pfadfinder gingen wir zu Fuß und wurden mit jedem Taxi, was uns überholte, aufgeregter. Doch durch die freundliche Begrüßung der anderen Delegationsmitglieder legte sich die erste Aufregung schnell wieder. Viele von ihnen, unter anderen Karin Kortmann und Wolfgang Niedecken, waren selbst Pfadfinder. Das verbindet; wir fühlten uns sofort wohl.
Bis zuletzt konnten wir uns schwer an den Gedanken gewöhnen, mit dem Bundespräsident zu reisen, so surreal kam uns diese Vorstellung vor. Jedoch verließen wir die uns bekannte Welt mit dem Besteigen des Luftwaffen-Flugzeuges und ließen uns auf das Abenteuer ein.
Kaum abgehoben kam Herr Köhler auch schon zur Begrüßung zu uns und erkundigte sich, wie es uns ginge. Angenehm überrascht von dieser Fürsorglichkeit genossen wir den weiteren Flug inklusive drei Gänge Menü. Auch die anderen Mitreisenden wurden uns immer sympathischer, besonders durch schallendes Gelächter bei dem Film „Ratatouille“.
Vom Flughafen Entebbe ging es in unserem persönlichen Wagen, einschließlich Chauffeur, in Kolonne mit Polizeischutz zum State House von Uganda. Wie es dem Besuch eines Staatsoberhauptes gebührt, beinhaltete die Begrüßungszeremonie 21 Schüsse in die Luft, Nationalhymnen, den Sonnenuntergang im Hintergrund, Tanz und Gesang und wir waren mitten drin! Sogar dem ugandischen Präsidenten und seiner Frau durften wir die Hand geben.
Abends im Hotel nahmen wir weiter am politischen Leben des Bundespräsidenten teil. Von Vertretern der Entwicklungszusammenarbeit und Organisationen vor Ort erhielten wir einen ersten Überblick über die Situation im Land.
 
Montag, 04. Februar 2008
Nach einer luxuriösen Nacht (das Bett war breiter als lang) und einem leckeren Frühstück fuhren wir zu einer Diskussion mit Studenten an die Makarere Universität. Erstmals saßen wir während der Diskussion im inneren Kreis.
Weiter ging es mit dem Sonderprogramm von Frau Köhler. Gemeinsam besuchten wir die Kampala Music School und ließen uns von Musik und Gesang mitreißen. Dort trafen wir auch ugandische Pfadfinder. Zusammen mit einem Mitarbeiter des DED (Deutscher Entwicklungs Dienst) und den Pfadfinderinnen besichtigten wir dann ihr Nationalbüro, eine Gruppenstunde und die Lagerplätze am Viktoriasee. Diese Möglichkeit, Uganda auch von einer anderen Seite kennenlernen zu können, der See und die holprigen Straßen mit Einblicken in das afrikanische Leben stellte eine angenehme Abwechslung zum Hauptprogramm dar.
 
Renate:
"Wir wurden, obwohl wir uns vorher nicht kannten, wirklich sehr herzlich empfangen, selbst für Pfadfinder-Verhältnisse. So hatten wir die Chance, einen wunderschönen Lagerplatz des Vereins direkt am Viktoriasee gelegen zu besichtigen. Da es sich hierbei um unser Pfadfinder-Sonderprogramm handelte, konnten wir noch näher und persönlicher mit den Leuten in Kontakt kommen und uns mit ihnen austauschen. Wir haben so einen Einblick in das wahre Leben bekommen, abseits der Hauptstraßen."
Saskia:
"Durch die Verbindung unter Pfadfindern habe ich das Gefühl für eine Weile eine Brücke in die Kultur des Landes zu bekommen. Am Viktoriasee zu stehen, mit Wind in den Haaren und sich das bunte Treiben des ugandischen Lagerlebens vorzustellen, während eine der Pfadfinderinnen von einem Nilpferd in der Nähe ihres Zeltes erzählt, war für mich ein Hauch des wahren ugandischen Lebens."

Am Abend erwartete uns die erste Herausforderung, uns im gesellschaftlichen Leben zu bewähren: Das Staatsbankett.
Wir genossen die Atmosphäre, das wunderbare Essen und die Aufmerksamkeit der Bedienungen. Trotz des außergewöhnlichen Anlasses, fühlten wir uns wie ein Teil des Geschehens. Immerhin trugen wir durch unsere Anwesenheit galant zur Senkung des Altersdurchschnitts um gefühlte zehn Jahre bei. Nachdem die Präsidenten sich verabschiedet hatten, mussten auch wir uns schnell auf den Weg machen, um die Kolonne ins Hotel nicht zu verpassen.

Dienstag, 05. Februar 2008
Am dritten Tag führte uns die Reise mit der Transall, einem Truppenflugzeug der Bundeswehr, nach Gulu in Nord-Uganda. Durch die allgemeine Aufregung über diesen außergewöhnlichen Flug entstand ein Gemeinschaftsgefühl der besonderen Art. Neben uns machte Herr Schlöndorff ein Nickerchen, Herr Niedecken stieg auf die Sitzbank, um aus dem Fenster zu schauen, und selbst der Bundespräsident ließ es sich nicht nehmen, sich für einige Zeit dazuzugesellen.
Angekommen fand ein intensiver Austausch mit einheimischen Vertretern aus Politik und Kultur statt. Trotz Zeitruck gab der Bundespräsident jedem die Möglichkeit, zu Wort zu kommen und ging auf anfallende Fragen ausführlich ein. Dies machte uns sein wirkliches Interesse an den Menschen deutlich und bestätigte unseren positiven ersten Eindruck.
An der Universität in Gulu wurde anschließend eine Fakultät für Psychotraumatologie eingeweiht, die von Deutschland finanziert wird. Beim Mittagessen bestand dann die Möglichkeit zum Gespräch mit Studenten. Danach besuchten wir das Flüchtlingslager Coo Pe, um einen Eindruck vom Leben der Menschen dort zu bekommen.
 
Renate:
"Ein sehr intensiver Moment der Reise war für mich persönlich der Besuch des Flüchtlingslagers Coo Pe in Gulu im Norden von Uganda. In dem Lager leben ca. 9.000 Binnenflüchtlinge, unter ihnen sehr viele ehemalige Kindersoldaten. Die Situation war schon etwas beklemmend, schließlich wussten wir, dass wir wieder zurück ins Hotel fahren können und die Leute im Lager zurücklassen müssen. Aber auch die Kontraste im Vergleich zu Industrieländern wurden mir hier besonders deutlich und ich frage mich, welches Recht haben z.B. die Deutschen, sich über nebensächliche Dinge zu beschweren, wenn anderswo Menschen, besonders Kinder, Tag für Tag um ihr Überleben kämpfen müssen.  Man realisiert die Lage der Flüchtlinge erst, wenn man es mit einen Augen vor Ort gesehen hat, daher bin ich sehr dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen, auch wenn es kein leichter Programmpunkt war."
Saskia:
"Während des Essens unterhielt ich mich mit einer Uganderin, die genauso alt war wie ich. In dem Moment, in dem sie mir vom Tod ihrer Eltern, vom Massaker in ihrem Dorf erzählte und anfing zu weinen, fragte ich mich, wie ich zu dem Glück komme, eine Familie zu haben und glücklich aufgewachsen zu sein. Es gibt ein Zitat des Dalai Lamas, was mich getröstet hat: „"Es spielt keine Rolle, ob wir materiellen Wohlstand besitzen. Es kommt darauf an, was wir damit machen." Diese Worte im Hinterkopf und die Uganderin vor Augen haben mich darin bestärkt, mich weiter für eine gerechte, friedliche Welt einzusetzen."

Zurück in Kampala schauten wir ein thematisch passendes Tanzprojekt an. Ugandische TänzerInnen stellten ausdrucksvoll das Leben eines Kindersoldaten und die Schwierigkeiten der Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben dar. Beim Empfang kamen wir mit einigen der Entwicklungshelfer persönlich ins Gespräch. Erstaunt stellten wir fest, dass wir durch die Diskussionen und Ausflüge in kürzester Zeit die Hauptthematiken des Landes kennengelernt hatten.
 
Mittwoch, 06. Februar 2008
Sozusagen mitten in der Nacht mussten wir unser Gepäck abgeben. Die verbleibende Zeit nutzten wir, um ausgiebig im Freien zu Frühstücken und auf diese Weise das afrikanische Klima zu genießen. Dann flogen wir weiter nach Ruanda.
Direkt nach der Landung wurden wir mit militärischen Ehren empfangen. Wir schlossen uns der Reihe der Gäste an, die sich entlang des roten Teppichs aufgestellt hatte, und wurden von unserem Bundespräsident dem ruandischen Präsidenten Paul Kagame und seiner Frau vorgestellt.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel hatten wir im Rahmen unseres Sonderprogramms die Gelegenheit, unsere ruandischen Partnerverbände kennenzulernen.

Renate:
"Das Treffen mit den Pfadfinderinnen der Association des Guides de Rwanda (AGR) gehörte für mich zu den Höhepunkten der Reise, wenn es auch leider viel zu kurz war. Die Freude war groß, als ich bekannte Gesichter wieder sah von Frauen, die ich zuvor in Deutschland kennen gelernt hatte. Endlich konnte ich vor Ort die Arbeit der AGR bestaunen. Es war spannend zu sehen, wie stolz vor allem die jungen Kinder darauf sind, bei den Pfadfinderinnen aktiv sein zu dürfen; ein erneutes Beispiel dafür, wie stark doch die Kontraste zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern sind."
Saskia:
"Einige Pfadfinder der Association des Scoutes Rwandais kennenzulernen, war für mich von besonderer Bedeutung, da wir dieses Jahr 30 jähriges Jubiläum unserer Partnerschaft feiern. In Vertretung für all diejenigen, die mit Aktionen und in Begegnungsreisen zum Leben dieser Partnerschaft beigetragen haben, im Nationalbüro Plakate von unseren gemeinsamen Aktionen zu entdecken, war ein tolles Erlebnis."

Danach schlossen wir uns wieder der restlichen Delegation beim Besuch der Genozid Gedenkstätte in Kigali an. Der Gang durch das Museum ließ keinen unberührt. Wir waren froh, danach keine Pressekonferenz, wie der Bundespräsident, geben zu müssen.
Aufgeheitert wurden wir anschließend durch die Kinder im Jugendzentrum Kimisagara. Voller Elan zeigten sie uns ihre Projekte, wie Filme drehen, fair Fußball spielen und viele mehr, was Hoffnung für die Zukunft des Landes gab. Als es beim Abschied plötzlich anfing zu regnen, hielt der Bundespräsident spontan eine Regenrede. Da ein ruandisches Sprichwort besagt, dass Regen bei einem Besuch Segen bedeutet, meinte er, dass ihm nie bewusst war, dass er so ein großer Segen für ein Land sein könnte.
Mittwochabend erwartete uns ein weiteres Staatsbankett. Diesmal auf ruandische Weise.
 
Renate:
"Bei dem Staatsbankett in Kigali wurde ich mir wieder der Ausmaße des Staatsbesuches bewusst, handelte es sich bei meinen Tischnachbarn doch um die ruandische Bildungsministerin, den ägyptischen Botschafter in Ruanda und weitere Persönlichkeiten des politischen Lebens; und ich als Pfadfinderin aus Deutschland mitten unter ihnen! Es war klasse, mit solchen Leuten ins Gespräch zu kommen; so eine Möglichkeit hätte man sonst sicherlich nie erhalten!"
Saskia:
"Zurück in Ruanda machte sich in mir Nostalgie breit. Beim Bankett tanzte das ruandische Staatsballett den traditionellen Tanz der Ruander. Er wurde mir so viele Male vorgetanzt. Jedoch fesselt mich der Ausdruck in den Gesichtern der Tänzer jedes Mal aufs Neue. Es scheint, als wären die Tanzenden an einem weit entfernten wunderschönen Ort. Sie lächeln wie in Trance. Ich wüsste gerne, wo ihre Seelen in diesem Moment sind."
 
Donnerstag, 07. Februar 2008
Am Donnerstag erwartete uns wie immer ein volles Programm, weswegen wir uns früh auf den Weg nach Gitarama/Muhanga machten. Auf dem Weg zeigte sich uns Ruanda mit seinen tausend Hügeln von seiner schönsten Seite. Leider mussten wir kaum angekommen die Diskussion mit Gacaca Richtern verlassen, da uns eine Protokolländerung dem ersten Hubschrauberflug zuteilte. Kurzerhand wurde das Stadion zum Landeplatz umfunktioniert und ehe wir uns versahen, befanden wir uns auch schon in der Luft. Unter Beobachtung tausender Ruander landeten wir in der Nähe einer Schule, die vom Bundespräsidenten eingeweiht werden sollte. Wir bewunderten die Kinder, die ohne sich zu Beschweren in der heißen Mittagssonne auf den Besuch warteten.
Der zweite Helikopterflug unseres Lebens brachte uns nach Butare/Huye, wo eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Studenten und dem Bundespräsidenten stattfand.
 
Renate:
"Das Gespräch in der Uni war abwechslungsreich, da Studenten aus verschiedenen Fachrichtungen ihre Situation erzählt haben und auf ihre Probleme aufmerksam gemacht haben. Der Moderator war erfrischend und wieder einmal war ich beeindruckt davon, wie intensiv sich der Bundespräsident mit seinen Gesprächspartnern beschäftigt und wie interessiert er wirklich an jedem Einzelnen ist. So ging er erneut auf alle ihm gestellten Fragen intensiv ein, trotz Zeitdrucks. Wir waren jedoch schon mit Verspätung eingetroffen und so musste die Veranstaltung verkürzt werden. Das führte dazu, dass Saskia, die mit auf dem Podium saß, nur ganz kurz zu Wort kam. Ich hätte es sehr interessant gefunden, mehr über ihre Erfahrungen als Deutsche in Ruanda zu hören in einer Diskussion mit Einheimischen."
Saskia:
"Mit dem Bundespräsident und sieben Ruandern saß ich auf dem Podium vor rund 2000 ruandischen Studenten. Während der Kurzvorträge über die Spezialgebiete der anderen Diskussionsteilnehmer stellten sich mir viele Fragen. Was die jungen Ruander über die Rolle der Jugend in der Zukunft Ruandas skizzierten, ihr Engagement und ihre Ideen klangen motiviert und umfassend (um genau zu sein, den Milleniumszielen entsprechend). Auch Horst Köhler ließ sich von der Stimmung anstecken und hielt eine mitreißende Rede.
Leider kam keine Diskussion zustande, vielmehr fühlte ich mich wie die weiße Quotenstudentin, die das Bild optisch abrundete. Ein starker Kontrast zu Uganda, wo Probleme wirklich angeschnitten wurden. Hier habe ich wieder erlebt, was mich während meiner Zeit in Ruanda sehr aufgewühlt hat – wesentliche Probleme werden durch einen Mantel der Euphorie verdeckt."

Im Dunkeln ging es bei Regen und Gewitter mit dem Bus zurück nach Kigali, wo für den Abend ein Empfang im Freien geplant war. Die unerwartete Wetterlage versetzte alle in helle Aufregung, die sich bis auf matschige Schuhe als unbegründet herausstellte, da ein Zelt aufgebaut worden war. Wir fühlten uns wie im Zeltlager. Noch einmal sahen wir viele bekannte Gesichter und ließen so unseren letzten Abend in guter Gesellschaft ausklingen.

Freitag, 08. Februar 2008
Beim Frühstücken erinnerte uns schon die Musik mit „Time to Say Goodbye“ daran, dass es bald an der Zeit sein würde, Abschied zu nehmen.
Um auch noch die letzte verbleibende Zeit zu nutzen, besuchten wir mit den Rheinland-Pfälzern, Prof. Vogel und Herrn Lewentz, das Koordinationsbüro von der Partnerschaft Rheinland-Pfalz und Ruanda.
Einen Höhepunkt der Reise bildete dann ein persönliches Gespräch mit dem Bundespräsidenten auf dem Flug nach Hause. Er zeigte sich erneut sehr interessiert an unseren Eindrücken und Erfahrungen besonders bezüglich unserer Pfadfinderpartnerschaften.

Im Nachhinein erscheint die Zeit dieser Reise wie ein unvorstellbarer Abstecher in eine andere Welt. Diese Welt voller formaler Verhaltensweisen, auf dem Boden gebliebenen Berühmtheiten, Kontrasten zwischen Luxus und Armut und einer außergewöhnlichen Gemeinschaft kennenzulernen, war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Für alle, die an der Organisation der Reise beteiligt waren, mag es oft stressig und anstrengend gewesen sein, für uns als Gäste war es wie eine Reise ins Wunderland.

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